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Schematismus - öffentlichen evangelischen und katholischen Volksschulen
Schuladressbuch des Regierungsbezirkes Breslaus

  Commissionsverlag von Priebatsch´s Buchhandlung
  Aufbau des Schematismus
  Inhaltsverzeichnis

Commissionsverlag von Priebatsch´s Buchhandlung

Zu jeder Biographie eines Menschen gehört sein Bildungsweg.  Je nach gesellschaftlichen Epochen existierten in Deutschland unterschiedlichen Schultypen. Egal wo man eingeschult wird,  ob in einer Elementarschule oder Volksschule, überall gab es erste Klassen und jeder lernte Lesen, Schreiben und Rechnen. Von der Konfession, vom Geschlecht oder vom Wohnort hing es ab,  in welcher Schule die Kinder von den Eltern angemeldet wurden. Die Erforschung der Schulbildung in der Familienforschung nimmt einen festen Platz ein. Oft stellt man sich die Frage, in welche Schule ging mein Vorfahre? Wer waren seine Lehrer? Existiert eventuell diese Schule noch oder gibt es ein Foto von ihr.

Unter der Regierung Friedrichs des Großen befanden sich (um 1770) etwa 21 Elementarschulen. Einhundert Jahre später veröffentlichte Julius Herold, Mittelschullehrer in Breslau das Buch "Schematismus der öffentlichen evangelischen und katholischen Volksschulen des Reg.-Bez. Breslau". Dieses Werk, im Selbstverlag des Herausgebers - Commissionsverlag von Priebatsch´s Buchhandlung - verlegt, kann man zurecht als ein Schuladressbuch für den Regierungsbezirk Breslau bezeichnen. Bereits in den Jahren 1873, 1879 und 1884 erschien dieser "Schematismus". Auf Beschluß der Konferenz der Königlichen Kreisschulinspektoren im Januar 1888 beauftragte man den Autor, in der vierten Auflage alle evangelischen und katholischen Kirchen des Regierungsbezirkes Breslau aufzunehmen.

Die von Julius Herold gewählte Struktur zur Darstellung der Elementarschule ist heute eine Quelle für die Geschichts-, Sozial- und Familienforschung. Der Aufbau einer Schuldeputation, die Klassenbezeichnung, die Stundenzahlen und  die Gehaltsverhältnisse sind den Elementarschulen in den einzelnen Schulinspektionsbezirken vorangestellt. Der Schulbezirk von Breslau (Stadt) besaß 99 Schulen, davon 60 evangelische und 39 katholische, mit 36703 Schülern.

Aufbau des Schematismus

Jede Adresse einer Elementarschule besitzt den gleichen Aufbau:

a) Name des Schulorts und des Kirchenspiels
b) Name der nächsten Poststation
    Besonderheit bei Breslau - Stadt
  • Konfession der Schule
  • Name der Schule
  • Anschrift
  • Mädchen- oder Jungenschule
c) Gesamtanzahl der Schüler und Klassen
f) Name des Lehrers und Angabe der amtlichen Stellung
g) Seminar und Datum des Abganges
h) Angabe des Gehalts in barem Geld
i) Staatszulagen
k) allgemeines Dienstalter
l) Gründungszeit der Schule

Auf den folgenden Seite findet man alle evangelischen und katholischen Elementarschulen  der Schulinspektionsbezirke Breslau Stadt und Breslau Land aus dem Jahre 1888.


Inhaltsverzeichnis

TitelblattI
Werbung Gebrüder LierkeII
VorredeIII
Werbung LangenscheitIV
SchematismusV
Schulbehörden1
Lehrer-Seminare2
Öffentliche ev. und kath. Elementarschulen2
I. Schulinspektionsbezirk Breslau (Stadt)2
 Schulinspektion2
 Klassenbezeichung3
 Sundenzahlen3
 Gehaltsverhältnisse3
 A. Evagelische Schulen3
 B. Katholische Schulen14
Bildungsanstalten Breslaus20
 Universität20
 Universität - Anstalten20
 Universität - Bibliotheken20
 Universität - Seminare20
 Öffentliche höhere Schulanstalten21
 Jüdische Schulen21
 Sonntag- und Abendschulen21
 Städtische Turnhallen21
 Privatschulen21
 Lehrerinnen-Bildungsanstalten21
 Bildungsschulen für Erwachsene21
 Kleinkinderschulen21
 Kleinkinder - Bewahranstalten21
 Vereinskindergärten21
 Allgemeine Bildungsanstalten21
 Waisenhäuser21
 Blinden-Unterrichts-Anstalt22
 Taubstummen-Institut22
II. Schulinspektionsbezirk Breslau (Land)22
 A. Evangelische Schulen22
 B. Katholische Schulen28
 
© 2006 Egon Höcker
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