Geschichte von Breslau


"Ich war 15"
Auszüge, von Otmar Eitner, Bad Honnef 1997

Orignal Dokumente

Sowjetisches Flugblatt 1945 - Vorderseite Sowjetisches  Flugblatt 1945 -  Rückseite Arbeitskarte von Otmar Eitner Postkarte vom 22.01.1945

Textauszüge aus dem Bericht "Ich war 15"

Nach den Weihnachtsferien begann für meine Schwester Beate (17) und für mich (15) Anfang Januar 1945 in Breslau wieder der Schulunterricht. Wir waren bereits im 6. Kriegsjahr, und ich ging in die 6. Gymnasialklasse. Der OKW-Bericht (Oberkommando der Wehrmacht) konnte zwar bei aller propagandistischen Schönfärberei nicht verheimlichen, daß die deutsche Wehrmacht sich auf allen Fronten rückwärts bewegte, aber dennoch hatten wir - auch nicht im Geringsten - eine Vorstellung von dem, was da auf uns zukam und was das Ende des Krieges für uns bedeuten würde.

Am 22. Januar, wurde Breslau öffentlich zur Festung erklärt, d.h. diese Stadt sollte - wider jede menschliche Vernunft - gegen die anrollende Sowjetarmee verteidigt werden. Bereits Tage zuvor strömten von Osten her endlose Flüchtlings-Trecks mit noch unbestimmtem Ziel in die Stadt, mit Sack und Pack, mit Roß und Wagen. Doch sie mußten weiter. Auch alle Bewohner der Stadt Breslau, die nicht zum Kriegsdienst verpflichtet waren, mußten die Stadt verlassen. Die Straßen waren glatt, es hatte geschneit. Die Außentemperatur betrugen mehr als 20° minus.

Die nördlichen und östlichen Vororte von Breslau wurden zwangsweise geräumt, weil man hier den ersten Ansturm der Sowjets erwartete. In den verlassenen Häusern quartierten sich schon in den nächsten Tagen Wehrmacht und Volkssturm ein. Wir mußten innerhalb eines Tages unsere Wohnung in Wilhelmsruh verlassen und zogen am 22. Januar in die Büroräume meines Vaters am Neumarkt,  in die Sandstraße 1, II. Stock. Natürlich konnten wir nur das Notwendigste mitnehmen.

*

Seit zwei Monaten schon versuchten wir, in der inzwischen stark umkämpften Festung Breslau zu überleben. Und so wie im Kriegsgeschehen der Tod alltäglich und allgegenwärtig wird, so war auch die Zerstörung unserer Wohnung schon ein Teil der von uns erlebten und erlernten neuen Realität. Formen und Normen lösten sich auf. Wir lebten nur noch von Tag zu Tag, von Stunde zu Stunde. Fast alles, was vorher mein Leben, meinen Alltag bestimmt hatte, war abhanden gekommen: Die "eigenen vier Wände" mit Dingen, die mir wichtig waren, die gewohnte Umgebung, die Schule, die meinen Tagesablauf bestimmt hatte, die Lehrer, meine Mitschüler und Freunde. Mein ganzes Leben, von den Eltern behütet, geordnet und gelenkt, hatte sich verändert. Aber wir waren jetzt für unsere Eltern auch nicht mehr die Kinder, die wir vor Wochen noch gewesen waren. Wir lebten zusammen in einer Not- und Schicksalsgemeinschaft. Was wir jetzt gemeinsam erlebten, dafür kannten auch meine Eltern keine Regeln. Ihre Ängste waren unsere Ängste, ihre Kriegserfahrungen waren auch die unseren.

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Am 27. März ordnete der zuständige NSDAP-Gauleiter Hanke, der auch Reichverteidigungskommissar war, die Räumung aller verlassenen Wohnungen der Stadt an - bis zum ersten Stock herab: Wegen Brandgefahr! Arbeitstrupps wurden zusammengestellt, die Möbel, Bilder, Teppiche und Bücher, überhaupt das gesamte leicht entzündliche Inventar der Wohnungen durch die Fenster auf die Straße werfen mußten, von wo es abtransportiert und auf freien Plätzen verbrannt werden sollte. "Frei von jedem Ballast", so hatte Hanke an Hitler gemeldet, sollten Breslaus Einwohner ihre Stadt verteidigen.

Am Karfreitag, den 30. März, verschaffte sich die trostlose Stimmung der Bevölkerung Befreiung:  Genau nach dem Muster des Attentats auf Hitler am 20. Juli 1944 flogen zwei Ortgruppen in die Luft (Gneisenau und Elbing, Mathiasstr.). Wie dort waren auch hier mit Zeitzünder gefüllte Aktentaschen hinterlegt worden, nur daß die Breslauer Attentäter unerkannt entkamen.

Die Nachricht davon zog von Keller zu Keller, von Straße zu Straße. Doch als wir davon erfuhren, war diese Nachricht bedeutungslos geworden. Am Ostersonntag begannen die Luftangriffe schon am Vormittag. Eine Angriffs-Welle nach der anderen dröhnte über uns hinweg und öffnete die Bombenschächte. Die Kampf-Verbände folgten dicht aufeinander. Gegen Mittag kamen die Einschläge immer näher. Man hatte uns die alte Landsererfahrung weitergegeben: Bomben, die man heulen hört, treffen einen nicht. Heute hörten wir fast ununterbrochen das anschwellende Heulen und dann die Detonationen, oft in der Nähe und in einer bisher nicht gekannten Wucht. Unser Gebäude nahm die Erschütterungen auf. Und meine Knie wurden weich davon. Aber mein Vertrauen auf die Stabilität und Widerstandskraft des 5-stöckigen Bürohauses, ein Stahlskelettbau, war groß.

Meine Eltern, meine Schwester und ich standen fast auf Tuchfühlung zusammen. Und schon wieder begann um uns herum die Hölle. Wieder standen wir schweigend zusammen. Eigentümlich war für mich die Entdeckung, daß auch das, was wir Angst nennen, müde werden kann. Aber es gab ja auch gar nichts, was wir hätten tun können! Ohnmächtig mußten wir abwarten, was geschah.  Mit diesem Schicksal habe ich auch in den nächsten Wochen noch oft gehadert: Dieses wehrlose hinnehmen müssen!  Diese passive Ergebenheit!

Wieder heulten die Bomben und wieder und wieder. Und alles bebte. Und schon wieder. Dieser helle, fast pfeifende Ton, mit dem man eine abgeworfene Bombe zuerst wahrnimmt, dann wird der Ton immer intensiver, heult wie eine Sirene, wird immer lauter und drohender.. Das  Heulen wurde noch lauter. Ein ohrenbetäubender Knall - körperlicher Schmerz - Sturmwind - Dunkelheit - endloses Fallen. Und in meinem Kopf: Ist das der Tod? Wohin falle ich? Bin ich verschüttet, lebendig begraben? Die letzte Frage entstand schon, als das Gefühl des endlosen Fallens beendet, um mich herum aber alles schwarz war. Ich glaubte in einem Hohlraum zu sein. Nach dem Höllenlärm: Stille.

Da -  ein Luftzug. Um mich herum wird es grau. Ich versuche, meine Sprache wieder zu finden. Aber wie Augen und  Nase so ist auch der Mund verklebt (mit trockenem Mörtelstaub). Ich fange an, Konturen von Mauerresten zu erkennen. In halb hockender und kniender Stellung finde ich mich selbst zwischen Mauerbrocken und losen Ziegelsteinen. Ich komme zu der Erkenntnis, daß ich noch lebe. Ob ich verletzt bin?
Und die anderen? Da höre ich meine Mutter mit belegter Stimme: Wo seid ihr? Wieder eine Luftbewegung: Wir befinden uns offenbar im Freien. Wo sind wir? Ich will antworten. Aber meine Stimme versagt noch. Neben mir höre ich meine Schwester und sehe sie grau gegen einen hellen Himmel.

Mutter und Schwester haben sich gemeldet. Der nächste Luftzug vertreibt den Detonations-Staub, der in der Luft hängt. Wir können uns gegenseitig sehen. Gesicht, Haare, Kleider, alles ist weiß vom Staub. Unser gesamtes Stockwerk besteht nur noch aus Steinbrocken. Wo ist unser Vater? Wir rufen. Überall Steine. Da hören wir einen Ton. Er liegt unter Steinen. Vorsichtig tragen wir die Last von ihm ab. Unser Vater stöhnt, aber er lebt. Um uns tobt weiter der Krieg. Aber unser Vater braucht Hilfe. Er liegt da eigenartig verrenkt. Ob er etwas gebrochen hat? Wir schaffen das alleine nicht. Ich suche mir einen Weg durch die Trümmer, um Hilfe zu holen.

Auch auf der Straße herrscht Chaos. Zusammengestürzte Mauern machen die Fahrbahn unpassierbar. Ganze Häuser sind verschwunden. Ein totes Pferd liegt rücklings unter Trü mmern. Ich finde in einem Keller zwei Männer, die bereit sind zu helfen. Aber kaum haben wir die Straße betreten, müssen wir wieder Schutz suchen.. Meine Mutter hatte inzwischen Hilfe im Lazarettbunker gefunden.

Als ich zurück kam, trugen Helfer unseren Vater bereits in den Bunker unter dem Neumarkt. Unterschiede zwischen Soldaten und Zivilisten gab es jetzt nicht mehr. Von allen Seiten brachte man Verletzte in das unterirdische Lazarett. In einem Gang wurde die Bahre mit unserem Vater abgestellt. Meine Mutter blieb - suchte einen Arzt. Ich ging zurück zu meiner Schwester, die in den Trümmern unserer Behausung auf mich wartete. Mit der Mutter verabredete ich, daß wir uns im Keller des Hinterhauses, den wir bislang wegen seiner  Unsicherheit gemieden hatten, einen Platz suchen wollten. Wohin sonst?

In den überfüllten Kellerräumen des Hinterhauses war nur schwer noch ein Platz zu bekommen. Wir waren nicht die einzigen, die einen Ort zum Überleben suchten. Wie durch ein Wunder hatten meine Schwester und ich (und auch unsere Mutter) nur leichte Verletzungen. Nach längerem Warten hatten wir uns gerade entschlossen, den Keller noch mal zu verlassen, um nach Vater und Mutter zu sehen. Da erkannten wir im spärlichen Licht der Kerzen unsere Mutter. Als sie uns erreicht hatte, sagte sie nur: "Unser Vati ist tot."

*

Für unsere Mutter wurde das alles zu viel. Sie wartete darauf, daß eine der nächsten Bomben für uns bestimmt sei. Aber so weit waren wir Kinder noch nicht. Oder waren meine Schwester (17) und ich (15) keine Kinder mehr? Auf jeden Fall wollten wir überleben.
Mit wohlgemeinten Ratschlägen und einigen, vielleicht gestern noch gültigen Adressen von Geistlichen, von Friedhöfen und Sargmagazinen bewegten wir uns am frühen Ostermontag in Richtung Dominsel. Unser Vater sollte ein würdiges Begräbnis in einem Einzelgrab  bekommen. Doch alle uns genannten Adressen gab es seit gestern nicht mehr. Oder seit heute morgen. Denn inzwischen tobte wieder ein Orkan von Brand und Bomben durch die Trümmer von Breslau.

Wir gaben auf. Überall ein Flammenmeer. Wir waren nahe der Universitätsbrücke. Wenn wir sie überquerten, dann hatten wir es nicht mehr weit bis zum Goldenen Zepter, wo wir zunächst noch bleiben dürften. Aber die Brücke lag derartig unter Beschuß, daß das Passieren Selbstmord gewesen wäre. Ich weiß nicht mehr, wie wir zurückgekommen sind. Wir waren Stunden unterwegs. Nichts hatten wir erreicht. Wir waren dem Tod davongelaufen, verdreckt, ausgehungert, durstig und müde. Eine Hoffnung nach der anderen war in Schutt und Asche gesunken. Ich weiß auch nicht mehr, wie wir diesen Feuerorkan lebend durchquert haben.
Als wir am Neumarkt ankamen, wo unser toter Vater auf eine würdige Bestattung wartete, da brannte auch dort alles. Die Flammen schlugen auch aus den Mauern, hinter denen wir ihn zurückgelassen hatten.

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Im Juni trat ich, ohne Mutters Wissen, einen schweren Weg an. Ich wollte mich selbst vor Ort davon überzeugen, ob unser Vater in dem österlichen Feuersturm gänzlich verbrannt war. Dieser Gang war nicht ganz ungefährlich, denn die völlig zerstörte Innenstadt bot mit ihren unkontrollierbaren Verstecken lichtscheuem Gesindel vielerlei Unterschlupf. Reguläre Truppen hielten sich in derartigen Stadtteilen gar nicht auf. Die Einsturzgefahr in der Trümmerlandschaft und die Gefahr durch Ratten waren nicht zu unterschätzen; noch immer lagen Leichen unter den Trümmern.

Ich brauchte lange, bis ich in dieser Steinwüste die Stelle gefunden hatte, die ich suchte. Natürlich hoffte ich im Innersten, daß "alles" verbrannt sei - wie man uns berichtet hatte; denn eigentlich scheute ich mich vor der Begegnung mit irgendwelchen Überresten unseres Vaters. Aber wenn ich gar nichts fand, konnte ich mir dann sicher sein, daß ich wirklich an der richtigen Stelle gesucht hatte? War dann nicht vielleicht die ganze Expedition umsonst gewesen? Meine Überlegungen wurden von einer sehr realistischen Wahrnehmung verdrängt: Vor mir lag die verkohlte Leiche meines Vaters. Die Metallteile der Bahre waren zu sehen, der Schädel, die Brustknochen, Wirbelsäule und Becken, Arme und Hände, die Beine und die Füße. Ein stark verkohltes Skelett - und mehr: Denn als ich noch einmal hinsah, bemerkte ich auch das verkohlte Geschlechtsteil.

Ich meinte, mich schämen zu müssen, daß ich dorthin geschaut hatte. Nie hatte ich meinen Vater nackt gesehen, noch nicht einmal mit Badehose. Seine Psoriasis war so intensiv , daß er sich niemals unverhüllt gezeigt hatte. Und nie hatten wir über Geschlechtliches gesprochen. Ich fühlte mich auf einmal schmerzhaft einsam in dieser trostlosen und gespenstischen Umgebung, in der selbst mein Vater mir jetzt fremd war. Ich haderte wohl auch etwas mit dem Schicksal, daß ich nun doch noch so viel von ihm gefunden hatte, und daß mir daraus eine Aufgabe erwuchs, mit der ich nicht fertig zu werden glaubte.

Der Weg zurück war ausgefüllt mit vielen Gedanken: Wir mußten unseren Vater jetzt begraben. Wie und wo? Wann sprechen wir mit unserer Mutter darüber? Bei dem Gedanken, diesen Weg noch mal gehen zu müssen und die Knochen des Vaters . . . Ich mochte diesen Gedanken nicht zu Ende denken. Vielleicht war ich feige. Vielleicht war ich aber auch einfach noch kein richtiger Mann?

Nachdem ich Beate über meinen Fund berichtet hatte, weihten wir auch Frau F. ein. Wir beschlossen, Vaters verkohlten Leichnam in einem sargähnlichen Behältnis im Garten unserer Nachbarn zu beerdigen und unsere Mutter erst an das fertige Grab zu führen. Aus Dachlatten unseres zerbombten Hauses fertigte ich am nächsten Tag ein Grabkreuz. Mit einem glühend gemachten Nagel brannte ich den Namen ein. Beate und Frau Fechner zogen mit einem Bollerwagen und mit einem Nachtkommödchen, das sie "organisiert" hatten und mit einem weißen Bettlaken in die tote Stadt. Eigentlich hätte ich mitgehen müssen und Beate wäre bei Mutter geblieben; denn einer von uns war jetzt immer in ihrer Nähe. Aber ich hatte es nicht geschafft. Nach eingehender Wegbeschreibung blieb ich zurück und hob im Garten der Nachbarn unter einem Kirschbaum das Grab aus und besorgte aus umliegenden Gärten Blumen, die wir später darauf pflanzten.


Breslauer Neumarkt 1946


Der schwarze Tag Breslaus aber, sein "dies irae", war der Ostermontag. Seit 8 Uhr morgens pausenlos bombardiert, brennt fast ganz Breslau. Ein rasender Sturm treibt Millionen von Feuerbüscheln und Funken über die Stadt, und eine Straßenzeile nach der anderen flammt rettungslos auf. In einem Inferno von Explosionen und Brandwolken liegen die ältesten Teile Breslaus. Der ganze Neumarkt brennt aus, von ihm bleibt auch nicht ein Haus erhalten.

Friedrich Grieger, Wie Breslau fiel . . ., Metzingen 1948


Breslau ist Anfang April in einer Weise durch rings um die Stadt stehende russische Artillerie und durch starke Verbände der sowjetischen Luftwaffe Tag und Nacht beschossen, bombardiert, mit Bomben aller Art und Größe in unvorstellbarer Menge zugedeckt worden, daß dieser in einem Feuerorkan sich vollziehende Untergang der Stadt selbst die Vernichtung Dresdens übertraf.

Walter Radzioch, Rufe aus der Festung Breslau, Heidenheim/Brenz 1980


Einerlei, wo in der Stadt sich die Menschen in Kellern verkriechen, die Wände beben, die Häuser brechen ein, die Luft ist Staub, Qualm, Feuer. Ganz Breslau brennt, meilenweit sind die Straßen durch Trümmerberge unpassierbar geworden.

Rolf Becker, Niederschlesien 1945. Die Flucht - Die Besetzung, Bad Nauheim 1965


Den ganzen Ostermontag hindurch war stürmisches Wetter gewesen. Der Sturm entwickelte sich gegen Abend zu einem förmlichen Orkan. Auf einmal leckte das Feuer durch die Straßen der Stadt und ein Haus nach dem anderen fing an verschiedenen Stellen an zu brennen, bald waren es ganze Straßenzüge, bald ganze Stadtteile.
Eingestürzte Häuser hatten die Straßen mit Trümmerbergen erfüllt. Dann bot sich uns von der Kaiserbrücke der unbeschreiblich traurige Anblick der brennenden Stadt Breslau, ein unvergessliches, grauenerregendes Schauspiel. Da brannten die Stadtteile zu beiden Seiten der Oder. Auf der rechten Seite von der Kaiserbrücke bis zum Gneisenauplatz, bis hin zur Sternstraße; auf der linken Oderseite vom Weidendamm an, die Klosterstraße hinab, die Ohlauer Straße über das Hauptpostamt und den Neumarkt bis zur Sandinsel. Da schlugen die Flammen aus den Helmen der Domkirche; das ganze Dach des Doms war eine einzige Feuerflamme.

Paul Peikert, "Festung Breslau" in den Berichten eines Pfarrers,
herausgegeben von Karol Jonca und Alfred Konieczny,
Wroclaw 1996


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