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Im Herbst 1913 wurde der Grundstein zu dieser Kirche gelegt. Sie war, bis in Carlowitz die Kirche zur Liebe Gottes erbaut war, die jüngste der Breslauer Kirchen. Schon der erste Weltkrieg hatte den Bau und die Fertigstellung der Kirche sehr wesentlich gehindert. Trotzdem konnte das Gotteshaus im Jahre 1915 seiner Bestimmung übergeben werden. Eigen ist ihr Stil, der ganz auf die geschlossene Einheitlichkeit des Innenraumes konzentriert ist. Wie in der Erlöserkirche, sind auch hier Altar und Kanzel und Orgelempore übereinander, nur dass diese in der Königin-Luise-Gedächtnis-Kirche in einer schönen, in lichtbraunen Tönen gehaltenen Holzarchitektur gearbeitet waren. Überhaupt ist dies eine Besonderheit gewesen, die sich bei keiner anderen Breslauer Kirche sonst fand, dass das gesamte Mauerwerk unter den Emporen ringsum mit tadellosem Eichenholz verkleidet war. Diese Kirche besaß ein schönes volles Dreigeläut. In der Kirche befand sich ein Bild der Königin Luise mit folgende Worten von ihr:
In der Festungszeit veranlasste die Gauleitung aus militärischen Gründen die Sprengung der Kirche. Die Nebenkirche in Treschen nutzt man heute als polnisch-katholische Kirche.
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