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Groß und Klein Masselwitz gehörten ebenfalls ursprünglich zur Pfarrei St. Nikolaus in Breslau. 1830 waren dort 38 Katholiken, die einen Weg von 9 km bis zur Kirche hatten. Im Jahre 1905 wurden sie der Kuratie St. Georg in Pöpelwitz zugeteilt, sie hatten aber immer noch einen Kirchweg von 4 km. 1912 betrug die Zahl der Katholiken schon 156. Nach Errichtung der Pfarrei St. Hedwig im Jahre 1926 wurden sie dieser eingepfarrt. Schließlich erhielten Groß und Klein Masselwitz zusammen mit Pilsnitz 1936 einen eigenen Lokalkaplan. Zu dem verhältnismäßig schnellen Bau der Kirche in Masselwitz kam es, weil das Grundstück von Erzpriester Klapper durch eine Schenkung der Familie Pietrek in Groß Masselwitz erworben war. Die Kirche wurde von Architekt Dipl. Ang. Alfred Trumpke erbaut und auf Wunsch des Herrn Kardinal Bertram nach seiner Titelkirche in Rom der hl. Ägnes geweiht. Generalvikar Dompropst Dr. Alfons Blaeschke konnte sie am Pfingstfest, am 28.5.1939 einweihen. Masselwitz galt als Filiale von Pilsnitz. Die Kirche blieb bei den Kämpfen um Breslau erhalten, sie wurde erst im Juli 1945 durch Brandstiftung zerstört und nicht wieder aufgebaut. Quelle: Die katholischen Kirchen Breslaus, Dr. Kurt Engelbert/Josef Engelbert, 1961, 2. Auflage |
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