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| Die Christ-König-Kirche
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Christ-König-Kirche (Foto vor 1945)
Die ständige Zunahme der Seelenzahl in der Pfarrei St. Nikolaus - 1932 hatte sie
schon über 23 000 Katholiken - machte auch hier wie im Osten und Süden Breslaus
eine Aufteilung notwendig, zumal innerhalb der Pfarrei weite Gebiete neu bebaut
wurden. Daher ließ Erzpriester Trumpke in den Jahren 1932/33 in der Glogauer
Straße 36, etwa 1 km westlich von St. Nikolaus, durch seinen Bruder, den
Architekten Dipl.-Ing. Alfred Trumpke aus Breslau, eine Kirche zu Ehren von
Christus König mit einer Wohnung für den Geistlichen erbauen. Die neue Gemeinde
bildete zunächst eine Lokalie im Pfarrverband mit der Mutterkirche. Die
Seelsorge übernahm am 21.08.1933 der bisherige 1. Kaplan bei St. Nikolaus Karl
Riedel (geboren 1892, geweiht 1925) mit dem Titel Kuratus. 1935 betrug die
Seelenzahl der Lokalie 3400.
Bei den schweren Kämpfen im Frühjahr 1945 lag die Christ-König-Kirche im westlichen Kampfgebiet, sie wurde zwar beschädigt, aber
nicht zerstört. Pfarrer Karl Riedel wirkte nach seiner Vertreibung zunächst in
Filsum in Ostfriesland und dann in Gut Leye bei Osnabrück.
Quelle: Die katholischen Kirchen Breslaus, Dr. Kurt Engelbert/Josef Engelbert,
1961, 2. Auflage
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