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| Die St. Ignatius-Kapelle
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St. Ignatius-Kapelle (Foto vor 1945)
Die Kapelle zum hl. Karl Borromäus auf der Gabitzstraße übernahmen nach dem
Neubau der St. Carolus-Kirche die Jesuiten. Noch während des ersten Weltkrieges,
am 28.12.1916, hielt Paul Klein als Kuratus mit zwei anderen Patres seinen
Einzug. Bisher hatten nur einzelne Jesuiten in Schlesien wirken können, wie z.
B. P. Theophil Merz im Breslauer Studentenkonvikt, da ihnen Niederlassungen
verboten waren. Erst 1917 wurde dieses Verbot aufgehoben. Nach der Errichtung
der Niederlassung der Gesellschaft Jesu am 13.6.1923 erweiterten die Jesuiten
die Kapelle und nannten sie nach ihrem Ordensstifter St. Ignatius. Nachfolger
von Paul Klein wurden am 13.06.1923 P. Egidius Keuchen, am 10.10.1930 P.
Johannes Drüding, am 15.02.1937 P. Bernhard Hapig und am 16.4.1941 P. Anton
Albert. Gleichzeitig wurde St. Ignatius zu einer Kuratie im Pfarrverbande mit St.
Carolus erhoben, die über 3500 Seelen zählte. Trotz der schweren Kämpfe im Süden
Breslaus im Jahre 1945 blieb die Ignatiuskapelle erhalten.
Quelle: Die katholischen Kirchen Breslaus, Dr. Kurt Engelbert/Josef Engelbert,
1961, 2. Auflage
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