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Die Kirche zur hl. Theresia vom Kinde Jesu in Oswitz
Oswitzerstrasse (Osobowicka)


Kirche zur hl. Theresia (Foto vor 1945)

Oswitz war von der St.-Michaelis-Kirche in Breslau, zu der es kirchlich gehörte, 5 km entfernt. 1891 zählte Oswitz fast 500 Katholiken. Es hatte seit 1766 eine eigene katholische Schule, die 1902 über 130 katholische Kinder besuchten. Zur besseren seelsorglichen Betreuung wurde es 1902 der neuerrichteten Pfarrei St. Bonifatius zugeteilt und bald darauf sonntäglicher Gottesdienst in der Oswitzer Kapelle gehalten. Am 01.04.1913 erhielt Oswitz in Kuratus Josef Regul den ersten Seelsorger, der bis 1928 hier wirkte. Regul stammte aus Neualtmannsdorf, er war 1878 geboren und 1905 geweiht. Er übernahm dann die Diasporapfarrei Hertwigswaldau bei Sagan. Am 29.12.1919 wurde Oswitz zur selbständigen Kuratie erhoben und auch das Dorf Ransern dazugeschlagen, das bis dahin zur Kirche in Protsch gehört hatte. Nachfolger Reguls war Kuratus Arthur Ober seit dem 06.09.1928, der im Jahre 1931 im Dorfe die neue Kirche zu Ehren der hl. Theresia vom Kinde Jesu durch den Architekten Dipl. Ang. Alfred Trumpke aus Breslau erbaute, da die Gemeinde auf über 800 Seelen angewachsen und die alte Kapelle zu klein geworden war. Am 01.01.1932 wurde die Kuratie zur Pfarrei erhoben und Kuratus Ober als Pfarrer investiert. Er versah die Seelsorge bis … 1946. Er starb im Alter von 66 Jahren am 23.3. 1956 in Gotha.

Quelle: Die katholischen Kirchen Breslaus,  Dr. Kurt Engelbert/Josef Engelbert, 1961, 2. Auflage

 
© 2004 Egon Höcker
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