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Das im Jahre 1319 erbaute Stift - im Volksmund auch "Das reiche Spittel"
genannt - bekam 1366 zu Ehren der "Heiligen Dreifaltigkeit" eine Kapelle.
Daher erhielt des Hospital später seinen Namen St. Trinitatis.
Die Kirche stand der Reformation nahe. 1523 soll hier die erste Trauung
eines Franziskanermönches stattgefunden haben. Seit 1527 hielt ein
Kaplan der Magdalena den Gottesdienst.
Im 19. Jahrhundert entwickelte sich die an dem Hospital angrenzende
Schweidnitzer Straße immer mehr zu einem belebten Boulevard.
Um den Heimbewohnern die Stille zu erhalten, beschloss der
Magistrat von Breslau das Stift zu verlegen. Auf den Siebenhufener
Äckern entstand 1867-1869 eine neue Anlage, die von umfangreichem
Gartengelände umgeben war. 1900 wurde die neu gebildete
Trinitatisgemeinde vom Kirchspiel der St. Elisabeth abgezweigt. Dreißig Jahre
später ging die St. Trinitatis ins Eigentum der Gemeinde über.
Während der Festungszeit 1945 befand sich das Gebiet des
Hospitals in der Hauptkampflinie. Alle Anlagen zerstörte der Krieg.

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Anschrift |
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Friedrichstr. 58-60 |
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| Gemeindehaus |
Gräbschener Str. 139-141 |
| Seelenzahl |
ca. 32.000 |
| Gemeidesaal |
Luisenstr. 12 und Gräbschener Str. 49 |
| Geistliche |
Pfarrerführer Dr. Wosien (1914), +1960
Brüning (1919), Görlitz, +1963
Waschipki (1925)
Grieger (1929), +1949
Menzke (1941), gefallen 1944
Weist Lic. (1944)
Fränkel (1945)
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| Beamte |
Rendant Tschirschnitz
Küster Beck
Oberorganist und Kantor Wuttke
Gemeindediakon Hampel |
| Friedhof |
Gräbscher Kommunal- und Gemeindefriedhof |
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Angaben von 1940
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Geistliche aus dem Buch "Entstehen und Vergehen der evangelischen Kirchen
Breslaus" von Ulrich Bunzel
Bergstadtverlag Wilh. Gottl. Korn, München 1964
* Die Klammern nach dem Name (Jahr) bedeutet Amtsantritt
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