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Vom 17.06.2005 bis 20.06.2005 konnte man sich an der Schule
von den Leistungen der Schüler in zwei Projekten
zur Geschichte und zur Biologie überzeugen.
Schüler und Lehrer des Liceums Ogólnokształcące Nr. VII im.
K.K. Baczyńskiego in Wrocław erforschten in diesem
Schuljahr 2004/2005 im Rahmen des Comenius-Projektes
die Ausprägung der Wildpflanzen Europas und des
Denkmal-aktiv-Projektes die Geschichte der Liebichshöhe.
Es gehört zu den
Traditionen der Schule, dass am Ende eines Schuljahres die
Ergebnisse der Projektarbeit vorgestellt werden. Dazu lädt
man Gäste, auch die Schulbehörde von Wrocław, und Eltern
ein. Bedauerlich ist es, dass die regionale Presse die
Einladung der Schule ignorierte.
Am 17. Juni 2005 fand die erste Präsentation der Projekte
statt. Zu diesem Schulereignis luden uns Schüler und Lehrer
herzlich ein. Wir beide interessieren uns sehr für
Schüleraktivitäten und -projekte. Deshalb freuten wir uns
sehr über diese Einladung und ermöglichten es, daran
teilzunehmen.
Als wir in der Schule eintrafen, wurden wir
außerordentlich herzlich von den Schülern und Lehrern
empfangen. Als besonders aufmerksam empfanden wir die
Tatsache, dass eine Deutschlehrerin während der Präsentation
die wichtigsten Darlegungen für uns übersetzte.
Nachdem die Direktorin die Veranstaltung eröffnete,
stellten die Schüler ihre Projekte vor. Es ist schon
beachtlich, was in einem Jahr Forschung auf den
verschiedenen Teilgebieten zusammengetragen wurde, welche
Vielfalt von Initiativen und Anstrengungen in diesen
Arbeiten stecken und dass mit verschiedenen Schulen in
Europa zusammengearbeitet wurde.
Im Projekt zu den Wildpflanzen Europas reiste z.B. eine
Gruppe von Schülern aus Aachen und Wrocław in die Hohe
Tatra, um Pflanzen, die unter Naturschutz stehen, zu
fotografieren. Bereits im Frühjahr 2005 stellten die Schüler
des Liceums ihre Ergebnisse in einer finnischen Schule vor.
Der Betrachter der Ausstellung erhält einen sehr schönen
Überblick über den Reichtum der Wildpflanzen in dieser
Region.
Im zweiten Projekt erforschte man die Geschichte der Liebichshöhe. In den anschaulich gestalteten Vorträgen der
Schüler erfuhren wir z.B. Hintergründe der Namensgebung
(Taschenbastion, die Liebichshöhe, Hügel der Partisanen). Um
zu solch fundierten Ergebnissen zu gelangen, nahmen die
Schüler auch Kontakt mit ehemaligen Breslauern auf. In einem
Antrag formulierten sie auch den Wunsch, den Namen "Hügel
der Partisanen" auf den ursprünglichen Namen
"Taschenbastion" zu ändern. Dieses Anliegen findet durch die
Universität von Wrocław Unterstützung. Ein von Schülern
gedrehter Film verdeutlichte eindrucksvoll den gegenwärtigen
Zustand der Liebichshöhe. Es ist ein lebendiges Denkmal, das
erhaltenswert ist.
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Präsentation der Geschichte
zur Liebichshöhe |
Die Ausstellung zur Liebichshöhe gliederte sich in drei
Teilgebiete: die Vergangenheit, die Gegenwart und die
Zukunft des Parks. Vielleicht nimmt ein Architekt der Stadt
eines der Modelle der Schüler auf, um die Liebichshöhe in
ein modernes Park-Café umzugestalten. Wir wünschen, dass die
Schüler mit ihrem Vorschlag zur Umbenennung des "Hügels der
Partisanen" (Wzgórze Partyzantów) in "Taschenbastion" viel Glück haben. Für uns
war zu erkennen, dass man sich mit der deutschen und
jüngsten polnischen Geschichte der Stadt sehr intensiv
beschäftigt und kritisch auseinandersetzt.
Wir möchten uns für die Einladung auf diesem Weg nochmals
recht herzlich bedanken. Damit konnten wir einen kleinen
Einblick in das Leben einer Schule in Wrocław erhalten.
Besonders danken wir Frau Bozena Roskiewicz.
Marion und Egon Höcker, 19.06.2005
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