Gold- und Diamantkonfirmation
in der Christophorie Kirche
Reisebericht von Manfred Gotsch, 09.08.2006
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Ende Juli 2006 besuchte ich für eine Woche zum zweiten mal
meine alte Heimatstadt, die ich 1946 verlassen
musste. Seit meinem letzten Aufenthalt 1994 hat sich
vieles eindeutig zum Positiven verändert.
Die Stadt befindet sich im Aufbruch. Ich
habe es auch zu spüren bekommen. Die Straßenbahnen
müssen große Umwege in die Innenstadt fahren, da zwischen
Hauptbahnhof und Hindenburgplatz gebaut wird und auch neue Gleise
verlegt werden. Bis zu meinem nächsten Besuch 2007 soll dort
alles fertig sein.
Es gibt Stimmen von alten Breslauern aus Deutschland, die meinen
Breslau sei nicht mehr so wie damals. Man soll bedenken, dass Breslau
zu über 80% zerstört war. Wenn ich sehe, wie liebevoll vor
allem die Innenstadt hergerichtet wurde und noch wird (auch mit EU -
Mitteln), so kann ich dies nur bewundern.
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Gold- und Diamantkonfirmanden mit
Pfarrer Fober
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Ein Höhepunkt meiner Reise war die Teilnahme an einem
Abendmahlsgottesdienst mit Pfarrer Fober nach 50 bzw. 60 Jahren unsere
Gold- und Diamantkonfirmation, der am Sonntag dem 30. Juli in der
Christophriekriche stattfand. Es war ein sehr bewegender Augenblick
nach so einer langen Zeit, diesen Tag in der alten Heimat und in
deutscher Sprache feiern zu dürfen. Den Anstoß dazu gab
Frau Annemarie Liss aus Springe. Im Christophoriebote (siehe www.breslau-wroclaw.de)
las ich zufällig von der anstehenden Konfirmation.
Nach dem Gottesdienst lud uns Herrn Pfr. Fober und die Christophorie-Gemeinde zum
Grillfest mit allerlei leckeren Zutaten, nach Zimpel in das
Gemeindezentrum ein. Nach dem Essen fand ein
reger Gedankenaustausch statt. Trotz der Hitze ( bei 37°C)
verging die Zeit wie im Fluge. Am späten Nachmittag
führte uns Pfr. Fober durch die Gustav-Adolf-Kirche und wusste
interessantes über den Bau und die Architektur zu berichten.
An dieser Stelle einen herzlichen Dank an Herrn Pfr. Fober und die
Gemeinde für die schönen Stunden, die wir mit ihnen erleben
durften. Ich glaube für alle, die aus der Bundesrepublik angereist
waren, sprechen zu dürfen. An diesen Tag werde ich mich immer gern
erinnern.
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