Breslauwappen


Alte Fotos
Trachten
Anzeigen

Breslau auf Postkarten

Astronomische Uhr

Breslau-Land


Königliches Schloß

1750 erwarb Friedrich der Große das Palais Spaetgen, das vermutlich 1719 von Peintner nach einem Entwurf von Fischer von Erlach gebaut wurde 1750-1755 ließ Friedrich der Große durch den Baudirektor Brumann d Älteren einen nach Süden gerichteten Flügel anbauen. Bei der Belagerung Breslaus im Jahre 1760 litt das Schloß sehr unter der Beschießung durch die Österreicher und konnte erst 1762 wieder ganz hergestellt werden. 1796/97 fügte Carl Gotthardt Langhans ein neues Quergebäude an. Friedrich Wilhelm IV. ließ es durch August Stüler durch zwei seitliche Anbauten mit offenen Arkaden vergrößern. 1858—1868 erhielt das alte Spaetgensche Palais zwei Flügel, die mit Kolonaden den Ehrenhof an der Karlstraße umschließen. 1926 wurde das Schloß mit Ausnahme der beiden Hofflügel von der Stadt als Schloßmuseum übernommen und dem Museum für Kunstgewerbe und Altertümer unterstellt. In dem Bau von Langhans befindet sich das Arbeitszimmer König Friedrich Wilhelms III., in dem er die Urkunde zu der durch ihn erfolgten Stiftung des Eisernen Kreuzes (am 10. 3. 1813, dem Geburtstag seiner Gemahlin, der Königin Luise) und den "Aufruf an mein Volk" (17. 3. 1813) unterschrieb.

Sehenswert waren auch die Arbeitszimmer Friedrichs des Großen mit der Bibliothek. Im Schloß fanden auch die besonders eindrucksvollen Schloßkonzerte statt, bei denen der Saal mit Kerzen erleuchtet war.

Das Breslauer Schloßmuseum zählte jährlich  zahllose Besucher. Professor Dr. Erwin Hintze gründete 1926 das Schlossmuseum und war bis zu seinem Tod im Jahr 1931 erster Museumsdirektor. Er verfasste eine Schlossmonographie.

Während der Ostertage 1945 brannte das Schloss aus.

Schloss
Ansichten des Schlosses
Mappe
Schlossmuseum in Breslau  
Aufnahmen und Tiefdruck von Conrad Schönhals, Graphische Kunstanstalt, Breslau 1
 
© 2003 - 2006 Egon Höcker
Fragen und Anregungen zur Website?