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Lithographien aus den Jahren 1897 - 1900
Die ursprünglich zur Korrespondenz bestimmten Ansichtskarten
von Breslauer bilden heute ein vorzügliches Quellenmaterial. Nicht
nur die Architekten, Historiker, sondern für jeden, der sich für die
Geschichte der Stadt interessiert. Besonders gefragt sind die
ältesten untern ihnen, die Lithokarten mit Illustrationen. Die
Rückseite war einzig der Adresse, sowie der Briefmarke vorbehalten.
Eine bedeutende Wandlung bewirkte die Erfindung der trockenen
Kollodium-Platte (1871). Das hatte zur Folge, dass man die Möglichkeit
erhielt eine naturgetreue Ansicht zu vervielfältigen. Die vermutlich
ersten Breslauer Ansichtskarten stammen aus dem Jahre 1894, die
anlässlich des VIII. Deutschen Turnfestes hergestellt wurden.
Unter den ältesten lithographischen Postkarten aus Breslau gab es
vorwiegend solche, mit mehreren Ansichten der Stadt auf einer Karte.
Bevorzugt wurden u.a. bekannte Architekturen, bzw. die Oder mit dem
Stadt-Panorama. Die illustrierte Postkarten dienten auch dem Andenken
an einem Aufenthalt in der Stadt. Darum gibt es auch eine Vielzahl
solcher Karten, die Inhaber von Hotels oder Restaurants drucken ließen.
Sie wurden nicht nur von Besuchern der Stadt, solcher auch von Sammlern
gekauft.
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