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Universität, Technische Hochschule und Bildungsstätten 

Den wichtigsten Ort, an welchem sich das wissenschaftliche Leben konzentriert, stellt seit dem Jahre 1702 die Universität dar. In jenem Jahr hatte Kaiser Leopold hier eine Universität mit einer theologischen und einer philosophischen Fakultät gegründet. Für diese Jesuiten-Akademie stellte er die alte Kaiserburg an der Oder für einen Barockbau zur Verfügung. Zu den Besonderheiten dieses Gebäudes zählen die Aula Leopoldina, der Musiksaal, der astronomische Turm mit dem Observatorium, die Apotheke, das Treppenhaus und das sich auf die einstige Burg beziehende Kaiser-Tor. Zu einer Voll-Universität mit fünf Fakultäten wurde die Universität 1811 umgewandelt. Zur Jahrhundertfeier 1911 erhielt sie den Namen Friedrich Wilhelm-Universität. Das im Jahr 1945 beschädigte Gebäude wurde in den Jahren 1946-1949 restauriert.

Als zweite Hochschule entstand in Breslau 1910 die Technische Hochschule (heute Politechnika). Der Entwurf zu dem Gebäudekomplex im Neo-Renaissance-Stil stammt von Ludwig Burgenmeister.

Die Baugewerkschule am Lehmdamm (heute B. Prusa), wurde 1903 nach einem Entwurf von Karl Klimm errichtet (heute Architekturfakultät).

Zu den ältesten städtischen Schulen gehörten das St. Maria-Magdalenen-Gymnasium (1267) und das St.Elisabeth-Gymnasium (1293).
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