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Breslauer Standesämter - Einzugsgebiete 1890, 1918, 1941
Auszüge aus den Breslauer Adressbüchern von 1890 und 1818 durch Bernd Grädler erfasst
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Breslauer Standesämter 1890
Standesamt I
Umfassend:
innere Stadt innerhalb des Stadtgrabens und der Stadtbezirk auf dem rechten
Oderufer
Standesamt II
Umfassend: Die Stadtteile auf dem linken Oderufer, ohne die innere, vom Stadtgraben
umschlossene Stadt.
Breslauer Standesämter 1918
Standesamt I
Umfassend:
Innere Stadt, begrenzt durch Stadtgraben und Südoder, einschließlich
Matthiasinsel, Kämpffsche Landzunge, Nikolaivorstadt und die ehemalige
Dorfgemeinde und den Gutsbezirk Pöpelwitz.
Standesamt II
Umfassend:
Ohlauer Vorstadt und den Teil der Schweidnitzer Vorstadt, östlich von dem durch
die Neue Schweidnitzer Str., den Tauentzienplatz, die
Kaiser-Wilhelm-Straße und den Kaiser-Wilhelm-Platz gebildeten Straßenzug und
zwar ausschließlich der genannten Straßen und Plätze und
ausschließlich der ehemaligen Dorfgemeinde Kleinburg.
Standesamt III
Umfassend:
Alle Stadtteile am rechten Ufer der Oder (Odervorstadt mit Bürgerwerder,
Sand-Vorstadt mit Sandinsel, Vorder- und Hinterbleiche, Scheitniger
Vorstadt).
Standesamt IV
Umfassend:
westliche Schweidnitzer Vorstadt, begrenzt im Westen vom Freiburger Bahnhofe, im
Norden vom Schweidnitzer Stadtgraben, im Osten von der Neuen
Schweidnitzer Straße, Tauentzienplatz, Kaiser-Wilhelm-Straße,
Kaiser-Wilhelm-Platz und zwar immer einschließlich der genannten Straßen und
Plätze, weiterhin die ehemalige Dorfgemeinde Kleinburg, sowie die ehemalige
Gemeinde und der Gutsbezirk Gräbschen.
Breslauer Ständesämter 1941
Breslau I
Königsplatz 2
Umfassend:
Die innere Stadt, begrenzt durch den Stadtgraben und die Südoder
einschließlich der Matthiasinsel und der Kämpffschen Landzunge, die
Nikolaivorstadt, die ehemaligen Gemeinden Pöpelwitz und Mochbern. Im Standesamt
I befinden sich außerdem sämtliche Personenstandsregister des früheren
Standesamts "Landbezirk Breslau" und des früheren Standesamts "Klein Gandau".
Breslau II
Klosterstr. 111.113
Umfassend:
Die Ohlauer Vorstadt und den Teil der Schweidnitzer Vorstadt, östlich von
dem durch die Neue Schweidnitzer Str., den Tauentzienplatz, die Straße der SA
und den Hindenburgplatz gebildeten Straßenzuge, und zwar ausschließlich der
genannten Straßen und Plätze und ausschließlich der ehemaligen Dorfgemeinde
Kleinburg, die früheren Landgemeinden Ohlewiesen (Tschansch), Ottwitz, die
früheren Gutsbezirke Zedlitz, Pirscham, Ottwitz und die eingemeindeten Teile der
Gemeinden Althofnaß, Herzogshufen (Oltaschin) und Hoinstein (Woischwitz).
Breslau III
Benderplatz 30
Umfassend:
Die westliche Hälfte der Stadtteile rechts der Oder, begrenzt südlich und
westlich von der Südoder und der Stadtgrenze, nördlich von der Stadtgrenze bis
zum Hauptlauf der Weide, östlich von der Adalbertstraße (ausschließlich der
genannten Straße), weiterhin von der südlichen Linie der Matthiasstraße, der
Kanal- und Hindenburgbrücke, der Heinrich-von-Korn-Straße und der Hundsfelder
Straße bis zur Friedewalder Straße, von da links der Hundsfelder Straße bis zur
Ortsgrenze.
Breslau IV
Blumenstraße 6
Umfassend:
Die westliche Schweidnitzer Vorstadt, begrenzt im Westen vom Freiburger
Bahnhofe, im Norden vom Schweidnitzer Stadtgraben, im Osten von der Neuen
Schweidnitzer Straße, Tauentzienplatz, Hinenburgplatz, Straße der SA, und zwar
immer einschließlich der genannten Straßen und Plätze, ferner die ehemaligen
Gemeinden Kleinburg, Gräbschen (Gemeinde- und Gutsbezirk), Krietern, Hartlieb
(Gemeinde- und Gutsbezirk) und den eingemeindeten Teil von Kundschütz.
Breslau V
Kaiserstr. 78/80
Umfassend:
Die östliche Hälfte der Stadtteile rechts der Oder, begrenzt im Süden durch
die Stromoder, im Westen durch die Adalbertstraße, und zwar einschließlich der
genannten Straße, weiterhin durch die südliche Linie der Matthiasstraße, der
Kanal- und Hindenburgbrücke, der Heinrich-von-Korn-Straße und der Hundsfelder
Straße bis zur Friedewalder Straße, Fortsetzung Friedewalder Straße nördlich der
Hundsfelder Straße bis zur Ortsgrenze, die Ortsgrenze an der Eisenbahnlinie
entlang um Breslau-Hundsfeld -- Friedewalde - Guentherbrücke (früher Schwoitsch)
bis zur Stromoder.
Breslau VI
bestand nur bis 1938
Breslau VII
Neumarkter Str. 32
Umfassend:
die Stadtteile Breslau-Lissa, Breslau-Goldschmieden, Breslau-Rathen mit
Klein Heidau und Breslau-Stabelwitz, Herrnprotsch mit den Kolonien Sandberg und
Johannesberg.
Breslau VIII
Flughafenstr. 165
Umfassend:
Die ehemaligen Gemeinden Klein Gandau, Mariahöfchen - westlich der
Striegauer und Hellerstr. - Cosel, Schmiedefeld, Pilsnitz, Neukirch, Groß- und
Klein Masselwitz.
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