KircheChristophoribote

Mitteilungsblatt
der ev. Gemeinde deutscher Sprache
in Breslau und Niederschlesien
Juni, Juli und August 2007/Nr. 6-7-8 (27-28-29)

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Groß sind die Werke des Herrn, kostbar allen, die sich an ihnen freuen. Ps 111,2

Jesus Christus spricht: Lasst euer Licht leuchten vor den Leuten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen.
Mt 5,16

Groß sind die Werke des Herrn, kostbar allen, die sich an ihnen freuen.
Psalm 111,2

Inhalt

Liebe Freunde!

Kirche bei NachtDie sommerliche Zeit steht vor der Tür. Am meisten freuen sich die Kinder darauf. Seit einigen Jahren ist der letzte Freitag im Juni auch der letzte Schultag. In diesem Jahr kehren die Kinder erst am 3. September in die Schule zurück, weil der normale Beginn des Schuljahres, der 1. September, auf einen Samstag fällt, der gesetzlich auch für Schulen frei ist. Auch zu meiner Schulzeit war die Freude auf die Ferien sehr groß. Es bedeutete für uns damals, meine Schwester, meinen Bruder und mich, mindestens einen Monat in Weichsel bei der Tante Mila und Onkel Jan zu verbringen. Weichsel – auf polnisch Wisla – ist eine kleine Stadt in den Beskiden im Teschener Land, 25 km von Teschen entfernt, unsere Heimat, die schönste Ecke Polens. Wir Kinder sollten dort in der Landwirtschaft des Onkels helfen, wo es an einfacher Arbeit nicht mangelte. So weideten wir oft zusammen mit den anderen Kindern aus unserer Verwandtschaft, die seit Generationen dort wohnte, die Kühe. Aber auch außerhalb unserer Verwandtschaft hatten wir viele Freunde. In fast jedem Haus wohnte jemand, den wir gut kannten. Wir alle waren uns nah, denn wir alle waren evangelisch-lutherisch, vielleicht gab es auch paar Katholiken, aber wenn schon, wir hatten uns alle lieb! Es war eine wunderbare Zeit. Am Morgen und am Abend Kühe weiden, baden im kalten Bach, Forellen mit der Hand fischen - es geht, man muß es nur lernen. Und als Belohnung winkte dann die Fahrt mit dem Dampfzug von Wisla Dziechcinka bis Wisla Glebce hoch zwischen den Bergen. Besonders begeisterte uns die Lokomotive mit den dicken und schwarzen Rauchwolken. Und dann die unzähligen Spiele, die Kinder in der ganzen Welt kennen, und auch die Spiele, die wir selbst erfunden haben, Pilze suchen mit dem Opa Jerzy, der Weltmeister bei diesem Wettbewerb hätte werden können, wenn es so etwas gäbe, das Arbeiten im Garten und auf dem Feld und das Anlegen von Obst- und Gemüsevorräten für den damals noch harten Winter. Jeder Tag war voll von Ereignissen. Der Sonntag aber war immer ein wirklicher Sonntag. Morgens blieben die Kühe in ihrem Stall, und wir gingen festlich gekleidet in die Kirche, wo bereits unsere Verwandtschaft auf uns wartete. Immer dabei war natürlich Onkel Jerzy mit seinem Stock in der einen Hand und der Zigarette in der anderen.

Nach dem Mittagessen kam immer jemand zum Besuch, und dann gab es Kaffe und Kuchen, natürlich selbst gebacken, wer kaufte damals den Kuchen in der Konditorei - nur die zahlreichen Touristen. Beim Essen und Trinken gab es Gespräche und Erzählungen von den alten Zeiten, die endeten meistens mit der Behauptung: „Nichts war besser als die Zeit unter Kaiser Franz-Josef!“ Diese alten Geschichten bleiben im Gedächtnis haften. Damals bestimmte das Gespräch nicht die Politik, nicht das Schimpfen über andere Menschen, nicht Neid, daß es anderen besser geht. Vielmehr redete man voll Dankbarkeit über das Zuhause und alles, was die Heimat für uns Menschen bedeutet, sprach voll Bewunderung über Gottes Vorsehung und Gnade, wußte noch, daß jede gute Sache und jedes gute Wort nicht vergebens ist, daß das Böse einst ein Ende finden wird, daß vernünftige Arbeit uns Glück und Zufriedenheit beschert und daß das Geben seliger ist als das Nehmen, daß Lügen kurze Beinen haben und Eigenlob stinkt, daß die Freude über kleine Dinge stark macht und das Jammern ein Zeichen der Schwäche ist und nichts bessert.

Diese Zeit hat uns geprägt für das ganze Leben. Ich kehre immer wieder in Gedanken zu diesen wunderbaren Tagen der Kindheit zurück. Nicht nur in Wisla, auch zu Hause in Teschen haben wir gelernt, was für das Leben wichtig ist. Es ist ein erfülltes Leben möglich, auch wenn sich nicht alle Wünsche erfüllen. Gott gibt uns alles, was wir brauchen. Wir haben allen Grund, im Leben fröhlich und glücklich zu sein.

Manchmal gingen wir in den Ferien auch zum Friedhof, weil auch die Teschener sterblich sind, und als Kinder waren wir erstaunt, wie ruhig und gelassen der Tod aufgenommen wurde. Es war schwer, es gab Tränen, aber die Welt ging nicht unter. Unsere Welt als Kinder, die Welt ohne Handys, ohne Computer, ohne dicke Autos, ohne Weltreisen, ohne Digitalkameras war fest und heil, weil unsere Welt und unser Leben sich fest auf Gott und seine Botschaft gründeten und dieses Vertrauen in Gott von Generation zu Generation weitergegeben wurde. Ob das so bleibt, liegt auch an uns. Was werden unsere Kinder einmal von uns einmal erben? Die Schätze der Welt oder die Schätze, die uns niemand stehlen kann? Werden unsere Kinder auf ihrem Lebensweg irdische Schätze mit sich schleppen oder wird ihr größter Schatz das Vertrauen in Gott sein?

Ihnen allen wünsche ich in der sommerlichen Ferienzeit, daß Sie nicht verlernen, sich über die Werke Gottes in dieser Welt zu freuen.

Euer Propst Andrzej Fober

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Ein Besuch im Seniorenheim Emmaus in Dziegielów

Am Ostersonntag habe ich mit meiner Frau und Tochter das neue Seniorenheim Emmaus in Dziegielów besucht. Seit Sommer letzten Jahres wohnen dort drei Frauen aus unserer Christophorigemiende: Frau Auguste Ulbrich aus Breslau, Frau Marta Kohse aus Öls und Frau Erika Talar aus Waldenburg. Alle drei haben eine gemeinsame „Wohnung“ in dem Seniorenheim. Frau Talar wohnt allein und Frau Ulbrich mit Frau Kohse zusammen.

Frau Kose




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Das Emmausheim wird von Diakonissen geführt und dort wohnen fast nur Evangelische. Es ist ein neues prächtiges Gebäude und ich freue mich, dass unsere Frauen in so einem schönen evangelischen Heim wohnen können. Aber, es gibt immer ein „Aber“! Und dieses ist die große Entfernung von Breslau sowohl für uns, die Mitarbeiter der Gemeinde, als auch und vor allem für die Frauen. Sie haben große Sehnsucht nach ihrer Christophorikirche, nach Bekannten, Freunden, Gemeindemitgliedern und ihrem Zuhause.

Unser unerwarteter Besuch wurde zur großen Freude für sie. Wir haben einen Ostergottesdienst gefeiert, die Osterlieder gesungen und die Gute Nachricht über den auferstandenen Herrn Jesus Christus verkündigt. Wir haben gebetet und die Atmosphäre unseres schlesischen Gottesdienstes erlebt.

Dann haben wir uns über die jüngste Generation gefreut: Meine Tochter begann, sich im Zimmer zu amüsieren und wollte spielen. Auf einmal habe ich erlebt, wie fröhlich Frau Kose und Frau Ulbrich geworden sind, und wie ihnen in diesem Moment nichts mehr weh getan hat. Der Alltag war vergessen. So fröhliche Gesichter habe ich lange nicht gesehen.

Diese Erfahrung bei unseren Frauen im Emmausheim und die Gedanken in Verbindung mit dem Kurs, an dem ich in Pullach bei München Teil genommen habe ( Thema: Von alten Menschen glauben und leben lernen – Das Alter als Chance und Herausforderung für Gesellschaft, Theologie und Seelsorge) bringen mich zum Nachdenken. Was kann ich als Seelsorger in unserer Christiogorigemeinde tun, damit unsere alten Gemeindeglieder Freude, Kraft und vor allem Glauben an das Leben schöpfen.

Zu dem kommt ein Bibelvers, der mir viel zu traurig ist. Im Evangelium nach Johannes 21.18 steht es so geschrieben: Als du jünger warst, gürtetest du dich selbst und gingst, wo du hin wolltest; wenn du aber alt wirst, wirst du deine Hände ausstrecken, und ein anderer wird dich gürten und führen, wo du nicht hin willst. Ich überlege jetzt, ob ein Seniorenheim ein gewünschter oder ungewünschter Ort für seine Bewohner ist. Einerseits gibt es dort hilfsbereite Hände, zum Gürten, wenn auch dafür bezahlt. Andererseits lautet das Vierte Gebot, die Kinder sollen sich um ihre Eltern kümmern und sie pflegen. Man kann die Frage stellen: Was wünschen sich die Senioren? – Es ist bekannt, dass oftmals die Großeltern zu Hause behalten werden wegen der Rente, die sie bekommen und damit der ganzen Familie helfen. Der andere Fall ist, dass die Kinder gute Arbeit haben, gut verdienen und es sich zeitlich nicht leisten können, die Großeltern zu Hause zu pflegen und sich um sie zu kümmern.

Eine ganz andere Frage ist die, nach den Gründen für die Entstehung von Seniorenheimen, betreutem Wohnen und Pflegeheimen. Sind sie nicht entstanden aus dem Wunsch, den Eltern und Senioren zu helfen? Es gibt aber auch alte Menschen, die weder Kinder noch Familie haben. Wie sollen sie leben können mit ihren Schwächen und Alterskrankheiten? Es wird eines Tags die Zeit kommen, wo man sich einfach auf die anderen verlassen muss.

So denke ich, es muss neben den Satz „führen, wo du nicht hin willst“, eine Frage gestellt werden: Was will der alte Mensch, was sind seine Erwartungen, wo will er hin?

Ich bin noch jung und kann heute diese Frage nicht beantworten, aber ich würde mir wünschen, eine Antwort auf diese Frage zu hören oder zu lesen. Wenn Sie mir bei diesem Problem helfen könnten, wäre ich Ihnen sehr dankbar.

Ihr Seelsorger Dawid Mendrok

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Alt, allein und krank

Seit vielen Jahren interessiere ich mich für die Probleme der alternden Menschen. Meine Magisterarbeit hat das Thema Moralische und seelsorgerische Probleme der Arbeit in einem Seniorenheim. Im Mai habe ich an dem Kurs Von alten Menschen glauben und leben lernen – Das Alter als Chance und Herausforderung für Gesellschaft, Theologie und Seelsorge in München teilgenommen und im März bin ich zu einer Studienreise in Stuttgart bei dem Diakonischen Werk Württemberg gewesen. Dabei habe ich viel erfahren und gelernt. In unserer Christophorigemeinde stehe ich vor einem gleichen Problem: die Gemeinde wird, außer in Breslau, zusammen immer älter.

Ein alternder Mensch merkt es nicht, wann er alt und wann er sehr alt wird. Man sieht es zwar und nimmt es irgend wie wahr, weil Der Geist ist willig; aber das Fleisch ist schwach (Mt 26,41),. aber sich auf das Alter vorbereiten, daran denkt selten jemand, und das ist die größte Herausforderung für uns heute.

In letzter Zeit wurden wir als Seelsorger gebeten schnell zu helfen, weil es hieß, diese Person kann nicht ohne Betreuung aus dem Krankenhaus nach Hause gehen. Einen freien Platz im Senioren- und Pflegeheim zu bekommen ist sehr schwer. Es gibt eine Warteliste, und man muss je nach Umständen mindestens 12 Monate warten, wenn nicht bis zu zwei Jahre.

In Polen gibt es staatliche und private Senioren- und Pflegeheime, aber nur wenige können sich ein privates Heim leisten. Der Durchschnittspreis beträgt monatlich um die 2 000,- PLN und im Privaten ab 2 500,- PLN. Im staatlichen Senioren- und Pflegeheim muss man allerdings nur 70 % des eigenen Einkommens bezahlen. Den Rest kann der Staat zuzahlen, wenn es die Familie nicht tragen kann. Private Heime haben diese Möglichkeit nicht. Deswegen sind so lange Wartelisten bei den staatlichen Heimen.

Und was soll man machen, wenn kein Ausweg zu finden ist? Entweder auf die Kinder hoffen – wenn man die hat, oder auf das Sozialamt, das auch nur begrenzte Möglichkeiten hat. Was können wir als Seelsorger tun? Entsprechend früh dieses Thema ansprechen.

Hier steht aber auf der einen Seite die Würde eines älter werdenden Menschen, mit all dem, was er in seinem Leben geschaffen hat, Sachen an denen er hängt, die Wohnung, das Haus und der Garten. Auf der anderen Seite seine Bedürfnisse, die des Leibes wie auch der Seele, gegenüber dem was ein Senioren- und Pflegeheim anzubieten hat.

Was bietet ein Senioren und Pflegeheim? Ein Einzel- oder Doppelzimmer mit WC und Dusche funktionell für ältere Menschen. Man kann eigene Möbel mitnehmen. Man bekommt drei Mahlzeiten. Die Wäsche wird gewaschen. Es ist ein Aufenthaltsraum, Fernseherraum, aber man kann auch auf dem Zimmer selbst sich die Programme anschauen. Seniorenheime bieten viele Therapiearbeiten: Sport, Rehabilitation, Handarbeiten, Wandergruppe, Musikgruppe, Kochgruppe, Gedächtnisübung. In den Heimen unserer evangelischen Kirche wird auch Bibelstunde gemacht, so wie Morgenandachten und Gottesdienste. Der Seelsorger ist auch zu jeder Zeit erreichbar. Die Senioren- und Pflegeheime befinden sich oft in schönen, ruhigen Orten mit Spazieralleen. Es ist auch selbstverständlich, dass man Gäste empfangen kann.

So sehen wir, dass ein alternder Mensch sich auf vieles vorbereiten muss, dass er sich um die eigene Zukunft kümmern muss, das er auf einiges verzichten muss, um etwas anderes zu gewinnen. Das größte Problem ist aber, wenn wir darüber sprechen, es heißt immer, ich habe noch Zeit, ich brauche kein Seniorenheim, ich bin doch mit 75 noch gar nicht alt. Andererseits bei den Seniorenheimen heißt es, wir nehmen nur die gesunden und gehfähigen Menschen auf.

Was wäre mein Wunsch? Dass es aus jeder schwierigen Situation einen Ausweg gibt, der für den betroffenen Menschen gut ist.

Ihr Seelsorger Dawid Mendrok

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Der „alte Breslauer 80. Geburtstag ” feiert seinen Geburtstag!

80. Jahre

Seinen 80. Geburtstag feierte am 26. April der frühere Zerbster Pfarrer Heinz Lischke. Zu einem mehrstündigen Empfang kamen viele Freunde und Weggefährten in die Trinitatiskirche in Zerbst. Heinz Lischke, der seine Gemeindebriefe mit „Ein alter Breslauer“ unterschreibt, wurde in Breslau 1927 geboren. 1954 kam er als Vikar nach Zerbst, wurde später Pfarrer in Grimme und in Zerbst. In der Gemeinschaft evangelischer Schlesier gründete der Pfarrer im Ruhestand im Jahr 1992 mit Diakon Heinz Stumpe aus Neinstedt die Landesarbeitsgemeinschaft Anhalt. Im Jahr 2004 erhielt Pastor Lischke für sein ehrenamtliches Engagement bei der Bewahrung von schlesischer Kultur und Tradition das Bundesverdienstkreuz am Bande. Pastor Andrzej Fober gratulierte im Namen der St. Christophori Gemeinde in Breslau Pastor Lischke zum Geburtstag. Hoch soll Er leben!

Hab mein Wagen voll geladen ...

Am 22.05.2007 war in Waldenburg Bibelstunde angesagt. Wir hatten abgesprochen, wenn es Schönwetter gibt, fahren wir nach Krausendorf (Debrznik) zu Frau Lamek, um da unsere Bibelstunde mit Grillen zu verbinden. Früher bei Pastor Borski war die Bibelstunde immer bei Kaffe und Kuchen. Warum jetzt nicht mal beim Grillen?

Der Herrgott gab seinen Segen dazu: es wurde ein schöner, sonniger Tag. Pastor Dawid Mendrok holte die Waldenburger um 10 Uhr ab. Es stiegen drei Frauen ins Auto: unsere Anneliese Wiemer, Elisabeth Wypych und Ursula Zapka. Um 10 Uhr 30 wurde ich abgeholt und weiter ging die Fahrt nach Konradswaldau (Grzedy) wo Elli Jaron schon wartete. Zurück ging´s jetzt nach Schwarzwaldau (Czarny Bór) um Margot Gut abzuholen. Dann ging die Fahrt über Landeshut nach Krausendorf zu Lotte Lamek. Das Auto war voll, und weil es fürs Grillen zu zeitig war, hatten wir uns ausgedacht, ins nahe Schmiedeberg (Kowary) zu fahren und uns den Miniaturenpark mit schlesischen Sehenswürdigkeiten anzuschauen.

Am Modell

Es ist wirklich eine Augenfreude all die Schlösser, Kirchen und viele andere alte schlesische Bauten anzusehen. Voriges Jahr waren wir zwar in Grüssau, aber erst in der Miniatur haben wir Figuren gesehen, die man sonst am Ort nicht war nimmt. Es ist jedem zu empfehlen, einmal diesen Park zu besuchen.

Um 13 Uhr war die Rückfahrt nach Krausendorf, aber mich hat unser Pastor noch in Landeshut zur Reha gebracht, wo man jeden Tag meine Rückenbeschwerden behandelt. Nach einer halben Stunde konnte mich Pastor Mendrok wieder abholen und endlich waren wir alle wieder beisammen. Unser Pastor war Grillmeister, für die Zutaten waren die Frauen zuständig.

Nach der Stärkung

Nach der Stärkung war es Zeit zum Beten und Singen. Da Christi Himmelfahrt war, war das Thema Abschied und letzte Wünsche. Unser Pastor stellte uns viele Fragen zu diesem Thema und ich hoffe, dass wir mit unseren Antworten, wenn auch vielleicht nicht sehr gut, aber doch befriedigend abgeschnitten haben. Mit dem Vaterunser und Gottes Segen beendete unser Pastor diese schöne Bibelstunde.

Wie immer fuhr er uns wieder nach Hause, er hatte ja den weitesten Weg. Es war ein unvergesslicher Tag für uns alle. Gebe Gott, dass wir noch viele solche Bibelstunden vor uns haben.

Ingetraut Tabaka

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Bericht über die Laubaner Kirchengeschichte

und die deutschen Gemeinden in Niederschlesien

KircheUnsere schöne Stadtpfarrkirche (Kreuzkirche) ist leider dem Krieg zum Opfer gefallen und so müssen wir mit der kleinen Frauenkirche, die damals die Kirche der anliegenden Dörfer Bertelsdorf und Kerzdorf war, zufrieden sein. Sie ist für die jetzige kleine Gemeinde aber groß genug. In der Anfangszeit, nach dem Krieg, waren wir noch eine stärkere Gemeinde von fast 100 Seelen. Leider hatten wir keinen deutschen Pfarrer mehr am Ort und wurden zuerst von Pastor Steckel aus Liegnitz mit betreut. Das hat so in den 50er Jahren begonnen, die genaue Jahreszahl weiß ich nicht mehr. Jedenfalls hatten wir deutschsprachigen Gottesdienst. Zwischendurch hielt Herr Hampel (Prediger der Baptisten Gemeinde) Lesepredigten. Als Gemeindevorsitzender hat dann Herr Ehlich die Belange der deutschen Gemeinde übernommen. Wir hatten einen Orgelspieler (Th. Böhme), einen Posaunenchor (Leitung Herr Hanke) und einen Kirchenchor (Leitung Herr Ehlich). Im Jahre 1952 hat Pastor Steckel noch 20 Konfirmanden gehabt. Leider ist er dann ganz plötzlich verstorben und Pastor Rutz aus Schweidnitz, der den Trauergottesdienst halten sollte, verstarb auf der Fahrt dahin. Wir waren als Chor bei der Trauerfeier dabei und haben die Tragödie hautnah miterlebt. Die Trauerfeier musste dann Senior Lucer aus Waldenburg übernehmen.

Es folgte dann, wie man so sagte, die letzte große Aussiedlung im Jahre 1957, in dem viele unserer Gemeindemitglieder gingen, leider auch unsere Posaunenbläser. Orgelspieler und Chor blieben noch. Wir bekamen dann neue Pastoren: Pastor Pospiech und später Pastor Meißler, die dann in 18 Gemeinden in Niederschlesien die deutschsprachigen Gottesdienste leiteten. Es fanden dann auch in Marklissa und Schönberg Gottesdienste statt, bei denen auch der Orgelspieler und der Chor mitwirkten. Nach dem Gottesdienst gab es immer ein gemütliches Beisammensein.

Durch die Aussiedlung waren wir dann noch etwa 65 Gemeindeglieder.

Sobald die Möglichkeit bestand, wurde eine Hilfsaktion vom Johanniterorden und von westlichen Gemeinden eingerichtet, die in die deutschen Restgemeinden Lebensmittel, Kleidung und auch Medikamente brachten.

Leider wurde Pastor Meißler 1962 aus Polen ausgewiesen und damit ging der letzte deutsche Pastor. Wir hatten noch Pastor Pospiech, der aber schon die polnische Staatsbürgerschaft besaß. Wir bekamen dann den polnischen ev. Pastor Zajaczkowski aus Liegnitz zugewiesen, der deutsch verstand. Inzwischen war Pastor Pospiech zum Bischof geweiht worden. Ende 1983 fühlte sich Herr Ehlich nicht mehr wohl und ich wurde zur Kirchenvorsitzenden gewählt. Im Januar 1984 verstarb Herr Ehlich und im April meldete sich eine Frau Eichert aus Heibach bei Aschaffenburg bei mir, eine gebürtige Laubanerin, und teilte mir mit, dass sie mit ihrer Gemeinde die Partnerschaft und Spenden für die Laubaner Gemeinde übernehmen wollten. Seitdem sorgt diese Gemeinde liebevoll für uns. Es hat sich auch die Schwester von Frau Eichert, Frau Schleifer, mit ihrer Gemeinde aus Triangel-Sassenburg bei Gifhorn dazugesellt und so hat jeder eine Hälfte der Gemeinde betreut. Frau Eichert ist leider im März 1992 tödlich verunglückt. Dann übernahm Frau Metzele diese Spendenaktion, die schon vorher mit Frau Eichert zusammengearbeitet hatte. Sie war im Oktober 2006 das 20ste mal mit ihren Spenden bei uns. Frau Schleifer verstarb dann im Jahre 2005 und der Pastor Schüttlöffel führte die Spendenaktion noch bis zu seinem Ruhestand weiter. Sein Nachfolger lehnte die weitere Betreuung aber ab und die Aschaffenburger Gemeinde übernahm dann liebevollerweise die Betreuung der ganzen Gemeinde.

KircheLeider wurde unsere Kirche oft das Ziel böser Buben. Einmal wurden 22 Fensterscheiben eingeworfen. Zum Glück hatte Pastor Neumann aus Bad Warmbrunn einige Glasscheiben übrig, die dann eingesetzt wurden. Nicht ganz schön für Kirchenfenster. Dann wurde zweimal eingebrochen und die große Altarbibel, der Tonverstärker und etliche andere Gegenstände wurden gestohlen. Wir haben dann um Spenden gebeten und Drahtfenster anbringen lassen. Auch die Stromleitungen ließen viel zu wünschen übrig und wurden auch durch Spendengelder erneuert. Die ehemaligen ausgesiedelten Laubaner sammelten im Jahre 2000 Spenden und ließen 2001 die Orgel reparieren und auch die eingefallene Treppe zur Orgelempore erneuern.

Als dann Pastor Zajaczkowski in den Ruhestand ging, bekamen wir als Nachfolger den jungen Pastor Borski. Mit ihm kam ein frischer Wind in die Gemeinden. Vom polnischen Staat bekamen die ev. Gemeinden dann auch mehr Rechte und damit auch ihre ehemaligen Grundstücke zurück..

In Breslau wurde ein Gemeindezentrum eingerichtet und auch die Christophorigemeinde gegründet, in der sechs ev. Restgemeinden mit deutschsprachigem Gottesdienst in Niederschlesien zusammengefasst wurden. Es sind Breslau, Liegnitz, Waldenburg, Schweidnitz, Bad Warmbrunn und Lauban. Es wurde auch eine Gemeindeschwester eingestellt und eine Kantorei eingerichtet sowie eine Diakoniestation. Pastor Borski hatte viel zu tun mit dem Aufbau des Gemeindehauses und der anliegenden Gustav-Adolf-Gedächtnis-Kirche, was viel Kraft und Organisationstalent erforderte. Es ist alles sehr schön geworden. Er bekam dann den Vikar Markuzel zu Hilfe und beide hielten die Gottesdienste in den 6 Gemeinden und auch den Religionsunterricht. Die Vikare wechselten alle 2 Jahre. Nach Vikar Markuzel kam Vikar Bujok, dann Vikar Makula und als Praktikant aus Deutschland Christoph Hanke. Jetzt haben wir Pfarrer Mendrok. Die Gemeinde ist inzwischen auf 43 Mitglieder geschrumpft. Etliche sind noch ausgesiedelt und der Rest ist verstorben. Es wurde dann nur noch in Lauban, in der Frauenkirche, Gottesdienst gehalten. Da hier in Lauban leider kein Pfarrer am Ort wohnte, wie in den anderen Gemeinden, wurden wir von Breslau aus betreut und die polnische ev. Gemeinde von Bad Warmbrunn aus. Darum sind wir öfter bei Bischof Bogusz vorstellig geworden mit der Bitte, uns doch auch einen Pfarrer nach Lauban zu senden. Nach ein paar Jahren war es dann so weit. Es wurde ein Pfarrer gefunden der gut deutsch und polnisch spricht. Oberhalb unserer Kirche wurde ein Haus gekauft, eine ehemalige Kutscherwohnung mit Pferdestall. Wir hatten anfangs Bedenken, so wie es aussah, aber es ist oben eine ganz nette Pfarrwohnung und unten ein schöner kleiner Gemeindesaal daraus geworden und Pfarrer Królewicz scheint sich wohl zu fühlen. Pastor Borski wurde dann nach 12jähriger Tätigkeit in der Christophorigemeinde zum Bischof geweiht und als Militärbischof nach Warschau delegiert. Seine Nachfolge trat Pastor Fober aus Groß-Wartenberg an, der bis heute unser Gemeindepfarrer ist, gemeinsam mit Pastor Mendrok. Die Größe unserer Gemeinde ist inzwischen, nach dem Stand von 2006, durch Sterbefälle auf 35 Mitglieder gesunken. Ich möchte noch erwähnen, dass im Laufe der Zeit etwa 14 Taufen, 34 Konfirmationen und 2 Hochzeiten stattfanden.

Wir freuen uns, dass jetzt jemand am Ort ist, der sich um unsere Kirche kümmert.

Gertrud Böhme

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Gemeindeinformationen und Termine

„Gott ist unsre Zuversicht und Stärke,
eine Hilfe in den großen Nöten,
die uns getroffen haben.“ Psalm 46.2

Die Christophorigemeinde bedankt sich recht herzlich bei allen Gebern für ihre Spenden.

Wir freuen uns über jede finanzielle Unterstützung, die unserer Verkündigungs- und Sozialarbeit weiterhelfen wird.


Wenn sie eine Haushalts- und Pflegehilfe suchen,
wenden sie sich mit ihrer Frage an unsere Gemeindeschwester –

Gemeideschwester

Lidia Podzorska
ul. Partyzantów 60,
PL 51-675 Wroclaw

Mobil: 0048 604 185 724 Tel.: 0048 71 348 73 28

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Unsere Jubilare im Juni, Juli und August

01.06.1922 Wisniewska Kaete Wroclaw
04.06.1922 Manthei Rudi Luban
06.06.1936 Kurowiak Czeslaw Legnica
08.06.1933 Marek Helmut Wroclaw
10.06.1990 Marchlewski Sebastian Luban
10.06.1966 Lenarcik Czeslaw Swidnica
11.06.1922 Kurzynska Irmgard Wroclaw
13.06.1934 Guder Helga Walbrzych
15.06.1924 Zawada Eugenie Wroclaw
24.06.1925 Kowacz Charlotte Walbrzych
27.06.1928 Turska Ilse Jelenia Góra
27.06.1933 Fenosz Jolanta Legnica
28.06.1935 Beyer Renate Walbrzych
29.06.1937 Kurowska Marianne Cieplice
30.06.1925 Fabisiak Bernhard Walbrzych
30.06.1929 Manthei Grete Luban
02.07.1934 Wiemer Annelies Walbrzych
05.07.1961 Marchlewski Miroslaw Luban
07.07.1965 Dag von Kapherr Strzelin
08.07.1938 Sigrid Raschke Lubin
09.07.1931 Fatyga Lilli Wroclaw
09.07.1975 Mendrok Monika Wroclaw
10.07.1958 Polok Susanne Zawidów
10.07.1985 Kleinert Agnes Wroclaw
11.07.1943 Hermann Erwin Wroclaw
16.07.1972 Laskowski Grzegorz Wroclaw
17.07.1938 Radola Brigitte Walbrzych
21.07.1915 Schmidt Elfriede Milikowice
23.07.1932 Husiatynska Marta Jelenia Góra
23.07.1963 Marchlewska Gerlinde Luban
27.07.1926 Woronowska Erna Przemilów
28.07.1928 Najmrodzka Charlotte Jelenia Góra
29.07.1929 Duchna Johan Luban
29.07.1923 Hawdziej Ilse Lesna
31.07.1970 Wysopal Aneta Gryfów Slaski
01.08.1922 Alwin Gerda Legnica
01.08.1934 Synowiec Eva Walbrzych
05.08.1923 Böhme Gertraud Luban
05.08.1929 Roszak Edeltraud Walbrzych
06.08.1938 Wysopal Barbara Gryfów Slaski
08.08.1928 Oprzalek Elli Sulików
12.08.1916 Krusch Irmgard Lesna
14.08.1978 Mendrok Dawid Wroclaw
15.08.1926 Milcarek Erna Swiadnica
15.08.1945 Scholz Eberhard Patnów Legnicki
21.08.1931 Wojtasiewicz Elwira Szklarska Poreba
25.08.1923 Anders Frieda Wroclaw
27.08.1919 Lenart Gertrud Walbrzych
31.08.1920 Margas Marianne Zawidów

Allen Jubilarinnen und Jubilaren möchten wir von ganzen Herzen viel Gesundheit, Kraft und Tapferkeit wünschen, aber vor allem Gottes reichen Segen. Wir freuen uns, dass Sie gemeinsam mit uns in der Christophorigemeinde pilgern.

Lobe den HERRN, meine Seele! Ich will den HERRN loben,
solange ich lebe, und meinem Gott lobsingen, solange ich bin.
Wohl dem, dessen Hilfe der Gott Jakobs ist,
der seine Hoffnung setzt auf den HERRN, seinen Gott.
Der HERR macht die Blinden sehend.
Der HERR richtet auf, die niedergeschlagen sind.
Der HERR liebt die Gerechten.
Der HERR behütet die Fremdlinge und erhält Waisen und Witwen.
Der HERR ist König ewiglich, dein Gott, Zion, für und für.

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Gottesdienstordnung im Juni, Juli und August 2007

Juni 2007

Sonntag 03.06.2007 Dreifaltigkeit

Breslau 10:00 Pfr. Dawid Mendrok

Liegnitz 13:00 Pfr. Dawid Mendrok

Sonnabend 09.06.2007 1. S. n. Trinitatis

Lauban 10:00 Pfr. Andrzej Fober

Bad Warmbrunn 14:00 Pfr. Andrzej Fober

Sonntag 10.06.2007 1. S. n. Trinitatis

Breslau 10:00 Pfr. Dawid Mendrok

Waldenburg 9:00 Pfr. Andrzej Fober

Schweidnitz 13:00 Pfr. Andrzej Fober

Sonntag 17.06.2007 2. S. n. Trinitatis

Breslau 10:00 Pfr. Andrzej Fober

Liegnitz 13:00 Pfr. Andrzej Fober

Sonnabend 23.06.2007 3. S. n. Trinitatis

Schweidnitz 10:00 Pfr. Andrzej Fober

Waldenburg 14:00 Pfr. Andrzej Fober

Lauban 10:00 Pfr. Dawid Mendrok

Bad Warmbrunn 14:00 Pfr. Dawid Mendrok

Sonntag 24.06.2007 Konfirmation

Breslau 10:00 Pfr. Dawid Mendrok

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Juli 2007

Sonntag 01.07.2007 4. S. n. Trinitatis

Breslau 10:00 Pfr. Dawid Mendrok

Liegnitz 13:00 Pfr. Dawid Mendrok

Sonnabend 07.07.2007 5. S. n. Trinitatis

Lauban 10:00 Pfr. Dawid Mendrok

Bad Warmbrunn 14:00 Pfr. Dawid Mendrok

Sonntag 08.07.2007 5. S. n. Trinitatis

Breslau 10:00 Pfr. Dawid Mendrok

Sonnabend 14.07.2007 6. S. n. Trinitatis

Schweidnitz 10:00 Pfr. Dawid Mendrok

Waldenburg 14:00 Pfr. Dawid Mendrok

Sonntag 15.07.2007 6. S. n. Trinitatis

Breslau 10:00 Pfr. Dawid Mendrok

Liegnitz 13:00 Pfr. Dawid Mendrok

Sonnabend 21.07.2007 7. S. n. Trinitatis

Lauban 10:00 Pfr. Dawid Mendrok

Bad Warmbrunn 14:00 Pfr. Dawid Mendrok

Sonntag 21.07.2007 7. S. n. Trinitatis

Breslau 10:00 Pfr. Dawid Mendrok

Sonnabend 28.07.2007 8. S. n. Trinitatis

Schweidnitz 10:00 Pfr. Dawid Mendrok

Waldenburg 14:00 Pfr. Dawid Mendrok

Sonntag 29.07.2007 8. S. n. Trinitatis

Breslau 10:00 Pfr. Dawid Mendrok

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August 2007

Sonnabend 04.08.2007 9. S. n. Trinitatis

Lauban 10:00 Pfr. Andrzej Fober

Bad Warmbrunn 14:00 Pfr. Andrzej Fober

Sonntag 05.08.2007 9. S. n. Trinitatis

Breslau 10:00 Pfr. Andrzej Fober

Liegnitz 13:00 Pfr. Andrzej Fober

Sonnabend 11.08.2007 10. S. n. Trinitatis

Schweidnitz 10:00 Pfr. Andrzej Fober

Waldenburg 14:00 Pfr. Andrzej Fober

Sonntag 12.08.2007 10. S. n. Trinitatis

Breslau 10:00 Pfr. Andrzej Fober

Sonnabend 18.08.2007 11. S. n. Trinitatis

Lauban 10:00 Pfr. Andrzej Fober

Bad Warmbrunn 14:00 Pfr. Andrzej Fober

Sonntag 19.08.2007 11. S. n. Trinitatis

Breslau 10:00 Pfr. Andrzej Fober

Sonnabend 25.08.2007 12. S. n. Trinitatis

Schweidnitz 10:00 Pfr. Andrzej Fober

Waldenburg 14:00 Pfr. Andrzej Fober

Sonntag 26.08.2007 12. S. n. Trinitatis

Breslau 10:00 Pfr. Dr. Christoph Weist

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Impressum

Parafia sw. Krzysztofa
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